Neues Feuerwehrmagazin ist in Sichtweite

Freiwillige Feuerwehr Mühlheim freut sich zudem auf neues Löschfahrzeug –
Fünf Wehrleute befördert



Kommandant Armin Ulrich und Bürgermeister Jörg Kaltenbach haben in der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Mühlheim am Montagabend im Feuerwehrmagazin über den Stand der wichtigen Neuerungen informiert: Das neue Löschfahrzeug für die Wehr in Stetten kommt. Die Planung des neuen Feuerwehrmagazins wird konkret.

Im dritten Anlauf sei der Landeszuschuss in Höhe von 90 000 Euro für das neue Löschfahrzeug KatS der Abteilung Stetten nun bewilligt, erklärte der Bürgermeister. Mit einem Zuschuss des Kreises könne man ebenso rechnen, weil Mühlheim als Stützpunktfeuerwehr seine Gerätschaften auch für andere Wehren bereithalte. Eine Präsentation des Fahrzeugtyps findet am 2. Oktober in Stetten statt. Danach soll die Ausschreibung erfolgen. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass die Auslieferung des Fahrzeugs dann noch etwa ein Jahr dauern wird.

Auch die Planung des neuen, gemeinsamen Feuerwehrmagazins für die Abteilungen Mühlheim und Stetten nehme nach langwierigen Entscheidungsprozessen in allen beteiligten Gremien Form an. Kaltenbach wies auf den ersten Gesprächstermin mit der Firma „kplan“ am 5. Oktober hin. Das Unternehmen werde sich Mitgliedern der Wehr und des Gemeinderats vorstellen. Die Firma ist unter anderem beim Bau der neuen Feuerwache in Tuttlingen tätig. Nach diesem Gespräch werden laut Kaltenbach die nächsten Schritte entschieden: Wird das Unternehmen beauftragt? Soll ein Wettbewerb ausgeschrieben werden?

Die Mühlheimer Wehr besteht zur Zeit aus 34 Aktiven, 14 Jugendfeuerwehrleuten und einer Altersabteilung mit zehn Mann. Kommandant Armin Ulrich ließ die 395 Einsatzstunden des letzten Jahres Revue passieren: Zimmer- und Fahrzeugbrände, umgestürzte Bäume, Hilfe bei Vereins-Veranstaltungen, Fortbildungen und viele, viele Proben – auch gemeinsame mit den Wehren von Stetten, Nendingen und der SKF-Werksfeuerwehr waren zu bewältigen. Ulrich beklagte, dass die Gerätewartung immer schwieriger und aufwändiger werde. Auch die Bedienung der Drehleiter sei technisch anspruchsvoll, deshalb sei dafür nächstes Jahr eine umfassende Schulung geplant.

Auch Jugendfeuerwehrwart Jan Prior wusste Gutes zu berichten. 14 Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren seien mit Eifer bei der Sache. „Highlight ist jedes Jahr die 24-Stunden-Übung, bei der bis zu zehn Einsätze geübt werden“, sagt Prior.

Der neue stellvertretende Kreisbrandmeister Jürgen Zeller, Kommandant der SKF-Werksfeuerwehr, bestellte Grüße vom erkrankten Kreisbrandmeister Martin Hagen. Dessen designierter Nachfolger, der dreißigjährige Andreas Narr, werde an der Landesfeuerwehr-Schule in Bruchsal seine Ausbildung aufnehmen und nach einer gemeinsamen Übergangszeit Hagens Amt übernehmen, wenn der 2019 aus Altersgründen ausscheidet.

Nach dem untadeligen Bericht des Kassierers Hartmut Damaschke wurde die Vorstandschaft von der Versammlung entlastet.



Die Beteiligten von links: Jürgen Zeller, Jona Manz, Florian Maier, Armin Ulrich (Kommandant Abteilung Mühlheim), Markus Pfeiffer, Anton Ulrich (Gesamtkommandant Mühlheim-Stetten), Bürgermeister Jörg Kaltenbach, Dennis Rieger. Nicht anwesend war Lu
kas Karle.

erschienen: schwaebische.de 23.09.2015 17.54 Uhr