Feuerwehr Stetten ehrt treue Kameraden

Neues Fahrzeug und neues Gerätehaus mit Mühlheim sind Herausforderungen


Bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stetten im Gasthaus „Lamm“ sind am Samstagabend Frank Huber und Manfred Schmuck geehrt worden. Der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, Joachim Weber aus Gosheim, überreichte Manfred Schmuck das goldene Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbands für 30 Dienstjahre, Frank Huber das silberne Ehrenzeichen des Lands Baden-Württemberg für 25-jährige Zugehörigkeit zur Stettener Wehr.

Die größten Herausforderungen der nächsten Zeit werden der Bau eines neuen Feuerwehrmagazins mit Mühlheim und die Anschaffung des neuen Löschfahrzeugs LF-KatS sein, waren sich Kommandant Dominik Specker, Ortsvorsteher Emil Buschle und Bürgermeister Jörg Kaltenbach einig. Der Zuschuss für das neue Fahrzeug, der 2014 abgelehnt worden war, werde dieses Jahr nochmals neu beantragt, da das neue Fahrzeug dringend gebraucht werde. Kommandant Specker erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die Stettener Feuerwehrmänner im vergangenen Jahr bei einem Fahrzeugbrand als Erste am Einsatzort waren, dort aber hilflos warten mussten, bis die Kameraden einer anderen Wehr mit ihrem Löschfahrzeug ankamen. Diese Situation sei demotivierend gewesen. Erfreut war Specker darüber, dass der Gemeinderat ganz kurzfristig die Anschaffung von vier neuen Atemschutzgeräten bewilligt hatte. Die alten konnten daraufhin ausgemustert werden.

Die Planungen für das neue Feuerwehrgerätehaus gemeinsam mit den Vertretern der Mühlheimer Wehr seien laut Specker weit fortgeschritten und „eine runde Sache“ gewesen. Der Bürgermeister erklärte, die Stadt sei im Begriff, die Grundstücksfrage endgültig zu klären. Danach könnten die Pläne einem Ausschuss – dem auch Feuerwehrleute angehören sollen – und danach dem Gemeinderat vorgestellt werden. Kaltenbach und Buschle sicherten für das Gebäude und das Fahrzeug ihre politische Unterstützung zu.

Für 2015 kündigte Specker zudem Maßnahmen zur Nachwuchsförderung an. Auch die Erreichbarkeit der Josef-Lang-Straße für Rettungsdieste während der geplanten Vollsperrung im Zug ihrer Sanierung müsse geplant werden. Zudem solle die Zusammenarbeit mit der Mühlheimer Wehr weiter verbessert werden. Daneben stünden eine Fortbildung für Atemschutzträger und ein Erste-Hilfe-Hilfe-Kurs an.

Ortsvorsteher Emil Buschle bedankte sich bei Specker und seiner Stellvertreterin Sabine Oswald für deren die gute Arbeit im ersten Amtsjahr. 615 Stunden sei die Wehr 2014 aktiv gewesen, so der Kommandant, bei Einsätzen, Übungen und Sicherungsdiensten wie dem Funkenfeuer. Die Wehr war zu sechs Bränden, zwei Autobränden und einem technischen Einsatz, als ein Baum im Lippachtal auf die Fahrbahn gestürzt war, gerufen worden.

Nach den Berichten von Schriftführer Heinrich Schierle und Kassierer Matthias Rudischhauser entlastete die Versammlung einstimmig Vorstand und Kassenwart. Für lückenlose Anwesenheit bei den Übungen wurden Frank Buschle, Sabine Oswald und Heinrich Schierle ausgezeichnet.



Ortsvorsteher Emil Buschle und der stellvertretende Vorsitzende der Kreisfeuerwehrverbands, Joachim Weber, ehrten Frank Huber und Manfred Schmuck im Beisein des Gesamtkommandant der Abteilungen Mühlheim und Stetten, Anton Ulrich, des Kommandanten der Abteilung Stetten Dominik Specker und Bürgermeister Jörg Kaltenbach

erschienen: schwaebische.de 09.03.2015 13.39 Uhr