Feuerwehr Muehlheim
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Hauptversammlung Abteilung Stetten 2015

Feuerwehr Stetten ehrt treue Kameraden

Neues Fahrzeug und neues Gerätehaus mit Mühlheim sind Herausforderungen


Bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stetten im Gasthaus „Lamm“ sind am Samstagabend Frank Huber und Manfred Schmuck geehrt worden. Der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, Joachim Weber aus Gosheim, überreichte Manfred Schmuck das goldene Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbands für 30 Dienstjahre, Frank Huber das silberne Ehrenzeichen des Lands Baden-Württemberg für 25-jährige Zugehörigkeit zur Stettener Wehr.

Die größten Herausforderungen der nächsten Zeit werden der Bau eines neuen Feuerwehrmagazins mit Mühlheim und die Anschaffung des neuen Löschfahrzeugs LF-KatS sein, waren sich Kommandant Dominik Specker, Ortsvorsteher Emil Buschle und Bürgermeister Jörg Kaltenbach einig. Der Zuschuss für das neue Fahrzeug, der 2014 abgelehnt worden war, werde dieses Jahr nochmals neu beantragt, da das neue Fahrzeug dringend gebraucht werde. Kommandant Specker erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass die Stettener Feuerwehrmänner im vergangenen Jahr bei einem Fahrzeugbrand als Erste am Einsatzort waren, dort aber hilflos warten mussten, bis die Kameraden einer anderen Wehr mit ihrem Löschfahrzeug ankamen. Diese Situation sei demotivierend gewesen. Erfreut war Specker darüber, dass der Gemeinderat ganz kurzfristig die Anschaffung von vier neuen Atemschutzgeräten bewilligt hatte. Die alten konnten daraufhin ausgemustert werden.

Die Planungen für das neue Feuerwehrgerätehaus gemeinsam mit den Vertretern der Mühlheimer Wehr seien laut Specker weit fortgeschritten und „eine runde Sache“ gewesen. Der Bürgermeister erklärte, die Stadt sei im Begriff, die Grundstücksfrage endgültig zu klären. Danach könnten die Pläne einem Ausschuss – dem auch Feuerwehrleute angehören sollen – und danach dem Gemeinderat vorgestellt werden. Kaltenbach und Buschle sicherten für das Gebäude und das Fahrzeug ihre politische Unterstützung zu.

Für 2015 kündigte Specker zudem Maßnahmen zur Nachwuchsförderung an. Auch die Erreichbarkeit der Josef-Lang-Straße für Rettungsdieste während der geplanten Vollsperrung im Zug ihrer Sanierung müsse geplant werden. Zudem solle die Zusammenarbeit mit der Mühlheimer Wehr weiter verbessert werden. Daneben stünden eine Fortbildung für Atemschutzträger und ein Erste-Hilfe-Hilfe-Kurs an.

Ortsvorsteher Emil Buschle bedankte sich bei Specker und seiner Stellvertreterin Sabine Oswald für deren die gute Arbeit im ersten Amtsjahr. 615 Stunden sei die Wehr 2014 aktiv gewesen, so der Kommandant, bei Einsätzen, Übungen und Sicherungsdiensten wie dem Funkenfeuer. Die Wehr war zu sechs Bränden, zwei Autobränden und einem technischen Einsatz, als ein Baum im Lippachtal auf die Fahrbahn gestürzt war, gerufen worden.

Nach den Berichten von Schriftführer Heinrich Schierle und Kassierer Matthias Rudischhauser entlastete die Versammlung einstimmig Vorstand und Kassenwart. Für lückenlose Anwesenheit bei den Übungen wurden Frank Buschle, Sabine Oswald und Heinrich Schierle ausgezeichnet.



Ortsvorsteher Emil Buschle und der stellvertretende Vorsitzende der Kreisfeuerwehrverbands, Joachim Weber, ehrten Frank Huber und Manfred Schmuck im Beisein des Gesamtkommandant der Abteilungen Mühlheim und Stetten, Anton Ulrich, des Kommandanten der Abteilung Stetten Dominik Specker und Bürgermeister Jörg Kaltenbach

erschienen: schwaebische.de 09.03.2015 13.39 Uhr

Übung Verkehrsunfall

Wehren üben Zusammenarbeit

Mühlheimer, Stettener und Nendinger sowie das DRK Tuttlingen simulieren Autounfall

TUTTLINGEN-NENDINGEN (wu) -Eine Gemeinschaftsübung haben am Montagabend die Feuerwehren aus Mühlheim, Stetten und Nendingen zusammen mit dem DRK Tuttlingen absolviert. Simuliert wurde ein Verkehrsunfall im Industriegebiet „Brenner“ mit zwei Autos und schwerverletzten Insassen. Insgesamt waren 60 Wehrleute sowie sechs Rettungskräfte vom DRK im Übungseinsatz. An der hell ausgeleuchteten Unfallstelle waren zwei Autos zusammengeprallt. Aufgabe war es, die eingeklemmten Fahrer mittels Spreizer und Rettungsschere sachgerecht zu befreien und über ein Spineboard (Rettungsbrett) zu retten. Für den Fall, dass einem eventuellen Fahrzeugbrand vorgebeugt werden müsste waren auch Löschfahrzeuge im Einsatz. Aufmerksame Beobachter der Übung waren der Erste Bürgermeister von Tuttlingen und Ortsvorsteher von Stetten Emil Buschle sowie Stadtbrandmeister Klaus Vorwalder. Beide sprachen den Einsatzkräften am Ende der Übung einen großen Dank für das Gezeigte und auch das Engagement unterm Jahr aus. Abschließend besprachen die beiden Kommandanten Armin Ulrich (Mühlheim) und Bernd Schilling (Nendingen) die Übung mit den Einsatzkräften.

Quelle: Gränzbote Ausgabe vom 22.10.2014




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Gesamtversammlung 2014

Wehren Mühlheim und Stetten stehen vor großen Aufgaben

Neues Fahrzeug, neues Gerätehaus, neue Uniformen und eine neue gemeinsame Feuerwehr kommen

Mühlheim sz Die Vollversammlung der Freiwilligen Feuerwehren Mühlheim und Stetten hat Anton Ulrich erneut zum Gesamtkommandanten gewählt. Seine Stellvertreter sind gleichberechtigt die Kommandanten der Abteilungen von Mühlheim und Stetten, Armin Ulrich und Dominik Specker.

Neben ihrer Führung wählten die Mitglieder beider Abteilungen auch den Gesamtausschuss. Dessen Mitglieder sind demnach Frank Buschle, Eckart Haas, Sebastian Maurer, Sabine Osswald, Marc Pistor, Jan Prior, Kai Prior und Heinrich Schierle. Da Gesamtkommandant Anton Ulrich in knapp vier Jahren die Altersgrenze von 65 Jahren erreichen wird, soll die gesamte Führungsmannschaft dann außerhalb des regulären Wahlturnus neu aufgestellt werden. Alle Wahlen verliefen zügig und harmonisch.

Die geplante Fahrzeug-Neuanschaffung und der Neubau eines Gerätehauses werden nur möglich sein, wenn beide Abteilungen zu einer gemeinsamen Wehr verschmelzen, erklärten die Verantwortlichen. Der Gesamtkommandant berichtete vom Stand des geplanten Fahrzeugkaufs. Das Löschfahrzeug KAT-S sei nötig für eine optimale Wasserversorgung außerorts, so Ulrich. Zuschüsse dafür würden aber frühestens 2016 genehmigt. Leider passe das Fahrzeug, so Ulrich weiter, nicht in das bisherige Gerätehaus in Stetten und könne auch in Mühlheim nicht untergebracht werden. Ein neues Feuerwehrmagazin soll deshalb in der Verlängerung der alten Gärtnerei Lohde in Richtung Stetten gebaut werden.

Auch Bürgermeister Jörg Kaltenbach, Ortsvorsteher Emil Buschle, Ernst Heinemann und die beiden Abteilungskommandanten betonten in ihren Grußworten, dass nur eine zusammengeführte gemeinsame Wehr die anstehenden Aufgaben bewältigen könne. Buschle beschrieb das Zusammenwachsen als spannenden und manchmal schwierigen, aber guten und richtigen Weg.

Geplantes Logo löst Diskussion aus

Diskussionen entzündeten sich plötzlich am Konzept eines neuen Logos für die fusionierte Gesamtwehr. Bürgermeister Kaltenbach stellte die vorläufigen Entwürfe vor, die Stadtverwaltung und Gemeinderat in Auftrag gegeben hatten. Aus der Versammlung heraus kam die Frage, warum ein neues Logo überhaupt nötig sei. Im Vordergrund müsse jetzt die gemeinsame Einsatztaktik stehen. Kaltenbach erklärte, die neue Identität der zusammengeführten Wehr solle durch das Logo nach außen hin demonstriert werden. Das Logo soll auch auf der neuen gemeinsamen Uniform angebracht werden.

Über die vorgeschlagenen Schriftzüge wurde ebenfalls diskutiert. Um Mühlheim und Stetten eindeutig regional zuordnen zu können, fehle der Begriff „Donau“. Und einer der dienstältesten Feuerwehrmänner fragte sich, ob tatsächlich beide Ortsnamen ins Logo aufgenommen werden sollten. Auf diesen Einwand folgten viele mäßigende Entgegnungen. Bürgermeister Kaltenbach gab zu bedenken, dass ihr Namenszug auf dem Wappen die Stettener Wehr als ebenbürtigen Partner ausweise. Nur partnerschaftlich könne man den Anforderungen der Zukunft gerecht werden. Auch ein Feuerwehrmann betonte, dass keine Wehr ohne die andere könne. Emil Buschle appellierte an alle Feuerwehrleute, im Interesse der gesamten Bürgerschaft den eingeschlagenen richtigen Weg des Zusammenwachsens weiter zu gehen.






Die gewählten und geehrten Feuerwehrmänner mit Dominik Specker (Kommandant Stetten, vorn, 3. von links), Gesamtkommandant Anton Ulrich (Mitte), Armin Ulrich (Kommandant Mühlheim, vorn, 5. von links) und Erhard Nerling (links), Erich Lang (2. von links) und Heinz Schänzel (3. von rechts), die jeweils 50 Dienstjahre haben. Foto: Hörburger

erschienen: schwaebische.de 27.06.2014 09.33 Uhr

Hauptversammlung 2014

Wehr-Vorstand bleibt im Amt

In Mühlheim werden fünf Feuerwehrmänner befördert – Ausblick auf das neue Magazin

Die Freiwillige Feuerwehr Mühlheim hat in ihrer Hauptversammlung alle bisherigen Mitglieder des Vorstands in ihren Ämtern bestätigt. Fünf Feuerwehrmänner sind befördert worden.

Das Führungsgremium der Wehr stellte sich ausnahmslos für weitere fünf Jahre zur Verfügung und wurde einvernehmlich wiedergewählt. Abteilungskommandant bleibt demnach Armin Ulrich, stellvertretender Kommandant Marc Pistor, Kassierer Hartmut Damaschke, Schriftführer Karl Weisser, Beisitzer Karl-Heinz Maurer und Michael Leibinger sowie Kassenprüfer Eckart Haas und Thomas Stegmeier.

Bürgermeister Jörg Kaltenbach nahm anschließend die Beförderungen vor. Lukas Karle und Dennis Rieger sind jetzt Feuerwehrmänner. Jan Prior, Kai Prior und Jonas Leibinger wurden jeweils zu Löschmeistern und zu Gruppenführern ernannt. Kaltenbach bedankte sich bei der Feuerwehr auch für den steten Einsatz fürs Gemeinwohl. Der Einstieg in die Planungsphase für das neue Feuerwehrmagazin stehe kurz bevor. Der Bürgermeister versprach, die Feuerwehr in diese Planungen mit einzubeziehen. Das neue Magazin wird dann gemeinsam mit den Stettener Feuerwehrkameraden genutzt. Kaltenbach sagte, im Moment würde gerade an einem neuen Logo für die Wehr nach einer Fusion der Abteilungen aus Mühlheim und Stetten gearbeitet, damit auch die neuen Uniformen gleich damit ausgestattet werden könnten.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Klaus Vorwalder lobte den Ausbildungsstand in Mühlheim und kündigte die Umstellung der Leitstelle auf Digitalfunk für den Herbst an.

Kommandant Ulrich und Jugendwart Prior berichteten zudem von zahlreichen Einsätzen mit insgesamt 485 Einsatzstunden im vergangenen Jahr. Ulrich erinnerte besonders an den Großeinsatz im September 2013. Starkregen und Hagel hatten in Privathäusern und bei der Firma Karl Leibinger zu heftigen Überschwemmungen geführt. Die Führungsgruppe aus Tuttlingen hatte die insgesamt 55 Einsatzstellen koordiniert. Feuerwehren aus der ganzen Umgebung und das THW waren zur Unterstützung angerückt. Der Kommandant dankte seinen 34 aktiven Feuerwehrmännern aber auch für zahlreiche Einsätze bei Bränden, Verkehrsunfällen, der Beseitigung von umgestürzten Bäumen, der Öffnung von Türen, zur Sicherung bei Veranstaltungen und bei vielen Übungen. Zusätzlich wurden Informationsveranstaltungen, unter anderem für die Grundschule angeboten.

Auch Jugendfeuerwehrwart Jan Prior zeigte sich mit seinen zwölf Jugendlichen zufrieden. Der Übergang zur aktiven Wehr klappe gut. Höhepunkt des Jahres sei die 24-Stunden-Übung gewesen, bei der die Jugendlichen alle gestellten Aufgaben eifrig bewältigt hätten.

Die Kassenprüfer bescheinigten Hartmut Damaschke eine vorbildliche Kassenführung.



Bürgermeister Jörg Kaltenbach und der stellvertretende Kreisbrandmeister Klaus Vorwalder gratulierten dem stellvertertretenden Kommandant Marc Pistor, Kai Prior, Dennis Rieger, Kommandant Armin Ulrich, Hartmut Damaschke, Jonas Leibinger, Karl Weisser, Jan Prior und Lukas Karle

erschienen: schwaebische.de 02.05.2014 18.22 Uhr

Pressebericht zu Unwetter

Unwetter richtet hohen Schaden an

Überflutungen und umgestürzte Bäume im Donautal – Aufräumarbeiten laufen noch
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Eine vom Starkregen überflutete Halle der Firma Karl Leibinger in Mühlheim: Dort sind auch am Sonntag noch Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Aufräum- und Abpumparbeiten beschäftigt. (Foto: Ludger Möllers)
 

Mühlheim an der Donau / sz Überflutete Hallen und Keller, gesperrte Straßen, umgestürzte Bäume: Ein Unwetter hat am Samstagabend im Donautal zwischen Tuttlingen-Nendingen und Fridingen schwere Schäden verursacht. Am Sonntagvormittag wurden die Ausmaße erfasst, bis zum frühen Nachmittag liefen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren.

In Mühlheim verzeichnete die Feuerwehr 54 Einsatzstellen, in Fridingen waren zehn Häuser betroffen. In Nendingen musste die Wehr drei Mal ausrücken.

Von 20 bis etwa 20.30 Uhr war am Samstag ein extremer Starkregen mit Hagel niedergegangen. Die Mühlheimer Vorstadt war besonders betroffen. Dort lag der Hagel stellenweise bis zu zehn Zentimeter hoch.

Die Alarmierung der Feuerwehr erfolgte um 20.15 Uhr. Der schwierigste und größte Einsatz bei der Firma Karl Leibinger dauerte nach Angaben der Stadt Mühlheim bis in die frühen Morgenstunden an. „Die Einsatzkräfte haben die Situation sehr gut im Griff und werden von Mitarbeitern der Firma Karl Leibinger vorbildlich unterstützt“, sagte Bürgermeister Jörg Kaltenbach noch in der Nacht. Der Großteil der Einsätze belief sich auf Wassereintritte im Keller beziehungsweise Untergeschoss. Im gewerblichen Bereich waren neben der Firma Karl Leibinger die Firmen Strycker, Holzbau Milkau, Edekamarkt Beha und Schaumstoff Wirth betroffen.

In Tuttlingen beförderte der starke Wind an der Zeughausstraße einen auf dem Nebenstreifen geparkten Autoanhänger auf die Straße. Ferner musste die Feuerwehr zum Aufstellen eines umgewehten Bauzauns am Pfauenareal sowie zur Beseitigung mehrerer umgestürzter Bäume auf der Rußbergsteige ausrücken. Im Stadtteil Brunnental war sie beim Leerpumpen mehrerer vollgelaufener Keller gefordert.

Insgesamt waren 70 Einsatzkräfte bis zum Sonntagmorgen unter der Leitung des stellvertretenden Mühlheimer Kommandanten, Marc Pistor, im Dienst. Neben der Mühlheimer Wehr mit den beiden Abteilungen Mühlheim und Stetten waren dies Feuerwehrleute aus Kolbingen, Irndorf, Bärenthal, Renquishausen, Nendingen, Fridingen und Möhringen sowie die Führungsgruppe aus Tuttlingen.

Warnungen im Verkehrsfunk

Die Polizei veranlasste im Verkehrsfunk mehrere Warnmeldungen, da einige Bundes- und Landesstraßen wegen Glätte durch Hagel oder Überflutung kurzzeitig nicht oder nur bedingt passierbar waren.

Der Mühlheimer Bürgermeister Jörg Kaltenbach erklärte in einer ersten Wertung: „Die Einsatzleitung und die Einsatzkräfte haben hervorragende Arbeit geleistet. Ihnen gebührt großer Dank und Anerkennung. Wie hoch die Schäden sind, wird man erst in den kommenden Tagen beziffern können.“

erschienen: schwaebische.de 08.09.2013 17:52

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  4. Fahrsicherheitstraining

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